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Datenmigrations-Betriebshandbuch

Diese Seite behandelt den praktischen Arbeitsablauf für die Datenverzeichnismigration. Technische Implementierungsdetails finden Sie unter Grundlegende Implementierung.

App-assoziierte Datenverzeichnisse finden

  1. Wechseln Sie im Hauptfenster von AppPorts zum Reiter „Datenverzeichnisse"
  2. Das linke Panel zeigt alle installierten Apps
  3. Klicken Sie auf eine App; das rechte Panel zeigt die zugehörigen Datenverzeichnisse unter ~/Library/ an

AppPorts scannt automatisch die folgenden Verzeichnisse und gleicht sie anhand der App Bundle ID oder des Namens ab:

Scan-PfadAbgleichmethode
~/Library/Application Support/Bundle ID oder App-Name
~/Library/Preferences/Bundle ID oder App-Name
~/Library/Containers/Bundle ID
~/Library/Group Containers/Bundle ID
~/Library/Caches/Bundle ID oder App-Name
~/Library/WebKit/Bundle ID
~/Library/HTTPStorages/Bundle ID
~/Library/Application Scripts/Bundle ID
~/Library/Logs/App-Name
~/Library/Saved Application State/App-Name

Tool-Verzeichnisse (Dot-Folders)

AppPorts kann automatisch Dot-Folders erkennen, die von gängigen Entwicklungstools im Home-Verzeichnis des Benutzers erstellt wurden:

  1. Wechseln Sie zum Unterreiter „Tool-Verzeichnisse" im Reiter Datenverzeichnisse
  2. Die Seite listet alle erkannten Tool-Verzeichnisse mit ihren Größen auf
  3. Jedes Verzeichnis zeigt ein Prioritäts-Badge (recommended/optional) und den Status

Wenn ein lokales Tool-Verzeichnis fehlt, aber der kanonische Ort auf dem ausgewählten externen Speicher noch ein von AppPorts verwaltetes Verzeichnis enthält, erscheint der Eintrag als „Neuverlinkung erforderlich". Beim Wechsel des externen Speichers scannt AppPorts die Tool-Verzeichnisse erneut und aktualisiert diesen Status. Normale Dateien werden nicht als neu verlinkbare Verzeichnisse behandelt.

Für die vollständige unterstützte Liste siehe Tool-Verzeichnis-Erkennung.

Verzeichnismigration (benutzerdefinierte Ordner)

Der Tab „Verzeichnismigration" migriert beliebige Benutzerordner. Das ist nützlich für große Projekte, Modelle, Asset-Bibliotheken oder Tool-Caches, die in den externen Speicher verschoben werden sollen.

  1. Wechseln Sie im Hauptfenster zu „Verzeichnismigration"
  2. Klicken Sie im Header „Lokale Ordner" auf den „+"-Button
  3. Wählen Sie den lokalen Ordner und anschließend das Ziel-Stammverzeichnis im externen Speicher
  4. AppPorts verwendet Zielstamm/lokaler Ordnername als externes Ziel, speichert die Konfiguration und startet die Migration

Um rekursive Kopien, Systemverzeichnis-Migration oder die Übernahme falscher Pfade zu vermeiden, gelten diese Prüfungen:

  • Der lokale Ordner muss unter dem Home-Verzeichnis des aktuellen Benutzers liegen und darf nicht das gesamte Home-Verzeichnis sein
  • Der lokale Pfad und seine übergeordneten Pfade dürfen keine symbolischen Links sein
  • Der lokale Ordner darf sich nicht mit bereits verwalteten Datenverzeichnissen oder Verzeichnismigrationseinträgen überschneiden
  • Das externe Ziel-Stammverzeichnis muss ein Ordner sein und darf nicht im Home-Verzeichnis des aktuellen Benutzers liegen
  • Das finale externe Ziel darf nicht im lokalen Ordner liegen, und der lokale Ordner darf nicht im finalen externen Ziel liegen

Nach der Migration zeigt der lokale Bereich den Status des ursprünglichen Pfads, der externe Bereich den Status der externen Kopie. Wählen Sie Einträge im externen Bereich aus, um „Ordner neu verlinken" oder „Ordner wiederherstellen" auszuführen. Das Entfernen einer Konfiguration löscht nur den Eintrag aus der Migrationsliste; echte Daten werden nicht automatisch gelöscht.

Migrationsvorgänge

Einzelverzeichnis-Migration

  1. Finden Sie das zu migrierende Verzeichnis in der Datenverzeichnisliste
  2. Klicken Sie rechts auf die Schaltfläche „Migrieren"
  3. AppPorts führt die folgenden Schritte aus:
    • Verzeichnis in den externen Speicher kopieren
    • Verwaltete Link-Metadaten schreiben
    • Ursprüngliches lokales Verzeichnis löschen
    • Symbolischen Link erstellen

Automatische Neuzeichnung

Wenn „Automatisch neu signieren" in den Einstellungen aktiviert ist, löst die Datenverzeichnismigration automatisch die Signierung der zugehörigen App aus:

  1. Vor der Migration: Sichert die ursprüngliche Signatur des realen externen Pfads der zugehörigen App (nicht der lokalen Shell)
  2. Nach der Migration: Führt Ad-hoc-Neuzeichnung auf der realen externen App aus (Stillmodus; Fehler zeigen keinen Dialog)

Für verknüpfte Apps löst AppPorts automatisch den realen App-Pfad hinter der Stub-Portal-Shell oder dem symbolischen Link auf und stellt sicher, dass Signaturänderungen auf das tatsächliche Anwendungspaket angewendet werden, nicht auf eine ungültige lokale Shell.

💡 Keine manuelle Aktion erforderlich

Mit aktivierter automatischer Neuzeichnung ist der Datenverzeichnismigrations-Workflow vollständig automatisiert. Signatursicherung und Neuzeichnung betreffen beide den realen App-Pfad — keine manuelle Eingabe erforderlich.

Protokollkontext

Datenverzeichnisoperationen (Migration, Wiederherstellung, Normalisierung, Neuverlinkung) fügen automatisch Kontextinformationen der zugehörigen App in die Protokolle ein:

FeldBeschreibung
app_nameName der zugehörigen App
app_statusApp-Status (Verknüpft, Lokal usw.)
app_is_resignedOb die App neu signiert wurde
app_bundle_idBundle ID der App (aus realem Pfad gelesen)
app_real_pathRealer externer Pfad der App

Diese Felder helfen bei der Export von Diagnosepaketen, Probleme genauer zu lokalisieren.

Batch-Migration

  1. Aktivieren Sie mehrere Verzeichnisse in der Tool-Verzeichnisliste
  2. Klicken Sie unten auf die Schaltfläche „Batch-Migration"
  3. AppPorts führt die Migration nacheinander aus

💡 Prioritätsempfehlungen

Datenverzeichnisse werden in drei Prioritätsstufen eingeteilt:

  • Kritisch (critical): Muss nach der Migration funktionieren; beeinflusst die Kernfunktionalität der Anwendung
  • Empfohlen (recommended): Große Speicherersparnis; hoher Migrationsnutzen
  • Optional (optional): Kleine Größe oder wiederherstellbar

Es wird empfohlen, zuerst Verzeichnisse zu migrieren, die als „Empfohlen" markiert sind.

Wiederherstellungsvorgänge

  1. Finden Sie das migrierte Verzeichnis in der Datenverzeichnisliste (Status: „Verknüpft")
  2. Klicken Sie rechts auf die Schaltfläche „Wiederherstellen"
  3. AppPorts führt die folgenden Schritte aus:
    • Lokalen symbolischen Link löschen
    • Daten vom externen Speicher zurück in den lokalen Speicher kopieren
    • Externes Verzeichnis löschen (best effort)

Umgang mit abnormalen Zuständen

Normalisierung erforderlich

Das Verzeichnis wird von AppPorts verwaltet, aber der externe Pfad befindet sich nicht am kanonischen Ort. Klicken Sie auf „Normalisieren"; AppPorts verschiebt die externen Daten zum kanonischen Pfad und erstellt den symbolischen Link neu.

Neuverlinkung erforderlich

Das Datenverzeichnis ist auf dem externen Speicher noch vorhanden, aber der lokale symbolische Link ist verloren. Klicken Sie auf „Neuverlinken"; AppPorts erstellt den symbolischen Link neu. Neuverlinkung gilt nur, wenn das externe Ziel weiterhin ein Verzeichnis ist. Wenn eine normale Datei das externe Ziel belegt, stoppt AppPorts den Vorgang und lässt die Datei unverändert.

Ein vom Benutzer erstellter symbolischer Link, der nicht von AppPorts erstellt wurde. Sie können „Übernehmen" wählen; AppPorts schreibt verwaltete Link-Metadaten und verwaltet es fortan.

Baumansicht

Für Datenverzeichnisse, die Unterverzeichnisse enthalten (z. B. mehrere App-Verzeichnisse unter Application Support), bietet AppPorts eine Baumgruppierungsansicht:

  • Das übergeordnete Verzeichnis zeigt links Erweitern/Zusammenklappen-Pfeile an
  • Unterverzeichnisse werden mit hierarchischer Einrückung angezeigt
  • Jeder Knoten zeigt unabhängig Größe und Status an
  • Migrations-/Wiederherstellungsvorgänge können an einzelnen Unterverzeichnissen durchgeführt werden
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